Die Übeltäter: Zecken als Überträger der Krankheit

Anaplasmose beim Hund: eine weit verbreitete Bakterien-Infektion

Anaplasmose wird bei Hunden durch Zecken ausgelöst und kann Symptome wie Durchfall, Erbrechen und Fieber mit sich bringen.
Anaplasmose bei Hunden ist eine gefährliche, durch Zecken ausgelöste Krankheit und kann Symptome wie eine erhöhte Herzfrequenz zur Folge haben.

ANAPLASMOSE BEI HUNDEN: SYMPTOME AUF EINEN BLICK

Die Symptome von Anaplasmose bei Hunden reichen von Abgeschlagenheit über Fieber bis hin zur Appetitlosigkeit.
ABGESCHLAGENHEIT, LETHARGIE & FIEBER

Abgeschlagenheit, Lethargie, Fieber und Appetitlosigkeit können Symptome für Anaplasmose beim Vierbeiner sein.

Anaplasmose bei Hunden kann sich durch Nasenbluten, punkförmige Blutungen in der Haut oder Lahmheit äußern.
NASENBLUTEN, BLASSE SCHLEIMHÄUTE & LAHMHEIT

Blasse Schleimhäute, Nasenbluten und Lahmheiten - auch diese Symptome können auf Anaplasmose hindeuten.

Erbrechen, Durchfall und ein aufgeblähter Bauch - auch so kann sich Anaplasmose bemerkbar machen.
DURCHFALL, ERBRECHEN & GESCHWOLLENE BEINE

Doch auch Durchfall, Erbrechen, eine erhöhte Atemfrequenz und geschwollene Beine können Anhaltspunkte für die Krankheit sein.

Bei Verdacht auf Anaplasmose bei Hunden sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.
HUSTEN & VERMEHRTER DURST

Vergrößerte Lymphknoten, neurologische Symptome, Husten oder auch ein verstärktes Trinkbedürfnis - bitte umgehend zum Tierarzt.

WAS TUN BEI VERDACHT AUF ANAPLASMOSE?

Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Vierbeiner an Anaplasmose erkrankt ist? Dann sollten Sie den Hund unbedingt tiermedizinisch untersuchen lassen. In der Tierarztpraxis werden unter anderem die Organe mit bildgebenden Verfahren untersucht und Laborwerte analysiert – z. B. haben Hunde mit Anaplasmose meist eine verringerte Zahl an Blutplättchen (Thrombozyten).
Zusätzlich sollten die Bakterien auch direkt nachgewiesen werden, z. B. durch einen PCR-Test und die mikroskopische Untersuchung der Blutzellen. Hat der Hund Anaplasmen in den neutrophilen Granulozyten, so kann man das unter Umständen an bestimmten Strukturen in diesen Zellen erkennen.
Ein paar Tage bis Wochen nach der Infektion haben infizierte Hunde außerdem nachweisbare Antikörper gegen Anaplasma phagocytophilum – ein weiterer Hinweis auf die Krankheit. Eine akute Infektion lässt sich damit aber nicht nachweisen. In der Regel gelangt der Tierarzt oder die Tierärztin durch eine Kombination der verschiedenen Verfahren und Hinweise zur Diagnose der Anaplasmose beim Hund.
 

WIE WIRD ANAPLASMOSE BEIM HUND BEHANDELT?

Ist die Diagnose der Anaplasmose beim Hund gesichert, kommt ein Antibiotikum zum Einsatz, z. B. Doxycyclin. Der Vierbeiner bekommt das Mittel zweimal täglich für zwei bis drei Wochen – bei anderen Mitteln können die Dauer und Häufigkeit der Gabe auch abweichen. Gegebenenfalls werden zusätzlich auch die Symptome der Anaplasmose behandelt, bei geschwächten Tieren z. B. mit einer Infusionstherapie oder bei Gelenkbeschwerden mit Schmerzmitteln.
Wird der Hund richtig therapiert, stehen die Chancen auf eine schnelle Besserung sehr gut. Vermutlich bleiben die Erreger aber ein Leben lang im Hundekörper – denn auch wenn sich keine Krankheitssymptome mehr zeigen, können die Anaplasmen wahrscheinlich nicht mehr vollständig beseitigt werden.

WIE SCHÜTZE ICH MEINEN HUND VOR ANAPLASMOSE?

Anders als z.B. bei der Borreliose, gibt es gegen Anaplasmose beim Hund in Deutschland keine Impfung. Um zu verhindern, dass sich Hunde mit Anaplasmose anstecken, ist ein effektiver Zeckenschutz die beste Wahl. Hierzu gehören zum einen Mittel gegen Zecken, zum anderen auch das regelmäßige Absuchen des Vierbeiners nach Spaziergängen und Aufenthalten im Freien.
Mit FRONTLINE ist ein Schutz vor Zecken für vier Wochen gewährleistet – dann sollte das Mittel aufgefrischt werden. Prinzipiell sollte ein Zeckenschutz das ganze Jahr über aufrechterhalten werden. Besonders praktisch: Neben Zecken bekämpft das exklusiv für Hunde erhältliche FRONTLINE TRI-ACT auch Flöhe und fliegende Insekten . Als sogenanntes Spot-on wird es ganz einfach mit vordosierten Pipetten direkt auf die Haut aufgetragen und verteilt sich so wie ein unsichtbarer Schutzmantel.